ZICKENKRIEG PER ZOOM

Video-Calls, Online-Konferenzen, Zoom-Meeting … Die Möglichkeiten der digitalen Kommunikation sind vielfältig, großartig, herausfordernd.

Es ist schon beeindruckend, was sich alles digital erledigen lässt, aber wie sagt das Sprichwort: ‚Wo Licht ist, da ist auch Schatten‘

Die Begegnung in einem virtuellen Meeting-Raum hat Möglichkeiten, aber auch Begrenzungen.

Der kleine Plausch vor dem offiziellen Beginn ist nun nicht mehr so persönlich. und auch am Ende verlässt jeder für sich die Besprechung.

Zwischentöne zu erkennen ist schwieriger, man kann sich nicht mehr auf seine gewohnte Einschätzung verlassen. Je ungeübter jemand in dieser Situation ist, desto schwieriger ist es, die Dinge einzuordnen.

Manche vergessen dann, dass Sie sich nicht in der Teeküche befinden, wo eine nicht so ganz ernstgemeinte Bemerkung im kleinen Kreis eine ganz andere Wirkung hat als in der großen Runde.

Dadurch, dass wir allein vor unserem Rechner sitzen, wird uns eine Privatheit vorgegaukelt, die es so nicht gibt.

Hier ist nicht der Ort für schnippische Bemerkungen, beleidigtes Schweigen oder polternde Unterbrechungen. Die Öffentlichkeit für solches Verhalten ist einfach zu groß und damit schädlich für die eigene Wirkung, das eigene Standing.

Überlegen Sie gut, was Sie in einer großen Runde sagen (können) und was besser in einem persönlichen Gespräch am Telefonat aufgehoben ist.

Sonst ist der Zickenkrieg per Zoom vorprogrammiert.

Natürlich gibt es noch eine Menge No-Gos bei Video-Konferenzen. Hier kommen die wichtigsten in Kurzform:

  1. Pünktlichkeit im Job ist immer wichtig, natürlich gilt das auch für diese Gelegenheit. Zuspätkommer werden als unprofessionell und unorganisiert wahrgenommen. Viele denken auch, dass sie unzuverlässig sind.
  1. Zuhören und Ausreden lassen ist virtuell noch schwieriger als im persönlichen Kontakt, aber gerade hier elementar. Handzeichen zeigen dem Moderator, dass man etwas beitragen möchte.
  1. Achten Sie auf den Hintergrund. Den vollen Wäscheständer im Arbeitszimmer oder die unordentlichen, staubigen Regale kann jeder sehen und machen keinen guten Eindruck.
  1. Auch das Outfit muss stimmen. Komplett schwarze Kleidung oder kleine Muster wie Pepita lassen den Bildschirm flimmern, zu viele Hingucker lenken ab. Das Ihre Kleidung businesstauglich sein sollte brauche ich sicher nicht extra zu erwähnen.
  1. Der Blickkontakt ist der große Vorteil bei Online-Besprechungen. Man kann sich in die Augen schauen. Und genau das sollten Sie auch tun, und zwar am besten in die Kamera, dann fühlen sich auch alle wahrgenommen.

 

Diese Tipps sollen Ihnen die Zeit im Homeoffice etwas erleichtern. Ihnen fällt dazu sicher auch noch das eine oder andere ein. Welche Herausforderungen haben Sie bei dieser Gelegenheit? Wir freuen uns auf Ihre Anregungen.

 

 

 

 

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