Begleitregeln

 

Begleitregeln

Wenn wir mit anderen unterwegs sind, sie also begleiten, müssen wir ein paar Entscheidungen treffen. Überlegen Sie in welche Rolle Sie unterwegs sind. Begleiten Sie eine Kundin oder Ihren Chef? Dann sind Sie als ‚Beschützer‘ dafür verantwortlich, dass es Ihrer Begleitung gut geht. Sie lassen, den Vortritt, gehen die Treppe hinter der Person hinauf und gehen an ihrer rechten Seite.

Sind Sie selbst die ranghöhere Person, geben Sie Ihrer Begleitung die Chance alles richtig zu machen. Falls das wider Erwarten nicht klappt, seien Sie nachsichtig und kommentieren Sie es nicht.

begrüßen

 

Begrüßen

Um aus einem Gruß eine Begrüßung zu machen, ist der Körperkontakt nötig. Das war vor dem Jahr 2020 der Händedruck, oder, bei vertrauten Personen auch eine Umarmung, ein Schulterklopfen oder Küsschen rechts und Küsschen links.

Danach haben sich vielfältige Begrüßungsformen als Alternative entwickelt, beispielsweise der Ellenbogen-Check, die Ghetto-Faust oder die Verbeugung mit zusammengelegten Händen. Egal für welche Begrüßungsform Sie sich entscheiden, die ranghöhere Person entscheidet, was passiert.

Ich merke, das inzwischen auch der Händedruck wieder da ist.

Der Chef reicht also seiner Mitarbeiterin die Hand, die ältere Person der Jüngeren und – auf dem gesellschaftlichen Parkett  die Dame dem Herrn.

Im beruflichen Zusammenhang geht es immer danach, welche Position jemand bekleidet. Erst in zweiter Linie, also dann, wenn sich alle auf der gleichen Ebene befinden, spielen Alter oder Geschlecht eine Rolle.

Natürlich gibt es auch eine Ausnahme von der Regel, das haben Sie sich sicher schon gedacht.

Ein Gastgeber gibt seinen Gästen selbstverständlich die Art der Begrüßungsform vor

Als  Berater, Verkäufer oder Dienstleister begrüßen Sie Ihre Kunden mit dem Handschlag oder  Ähnlichem. Allerdings nur, wenn Sie sich auf eigenem Terrain befinden, denn nur dort sind sie Gastgeber.

Innerhalb einer Gruppe von Menschen sollten alle Personen auf die gleiche Weise begrüßt werden. Es ist unhöflich, nur die Lieblingskolleginnen mit einem Händedruck zu beglücken und bei den anderen beiden darauf zu verzichten. Wenn Einer, dann Alle.

benehmen

 

Benehmen

Sie und ich, wir haben eine ungefähre Vorstellung davon, wie gutes oder schlechtes Benehmen aussieht. Für uns gehört Höflichkeit genauso dazu wie Respekt und Toleranz.  Dazu kommt noch das Einhalten bestimmter Regeln, die in unserer Gesellschaft als üblich gelten.

Man tut in der Öffentlichkeit gewisse Dinge einfach nicht: Vordrängeln, in der Nase bohren, Türen schlagen…

Von Sir Francis Bacon stammt diese  ‚Zusammenfassung des guten Benehmens: Die eigene Würde bewahren ohne die Freiheit des anderen zu zerstören.‘

Das bringt es doch auf den Punkt, oder?

betreuung

 

Besucherbetreuung

Gäste im Unternehmen haben ein Recht auf eine freundliche Begrüßung. Als Gastgeber: in führen Sie Regie und geben den Takt vor. Sie begleiten situationsgerecht in den Besprechungsraum, bieten Platz und Getränke an und sorgen für eine gute Atmosphäre.

Denken Sie daran, dass es Ihre Aufgabe ist das Treffen zu beenden und bemühen Sie sich um einen angenehmen Abschluss.

betreibsfest

 

Betriebsfest

Eine Feier im Betrieb, egal ob sommerliches Barbecue oder festliche Weihnachtsfeier, hat nie nur privaten Charakter. Sie befinden sich im beruflichen Kontext, auch wenn die Veranstaltung in Ihrer Freizeit stattfindet. Die Hierarchie-Ebenen existieren weiterhin.

Diese gesellschaftlichen Veranstaltungen eignen sich hervorragend zur Netzwerkpflege und bieten Ihnen die Möglichkeit mit vielen anderen Kolleginnen und Kollegen ins Gespräch zu kommen. Zeigen Sie Ihre gute Laune, behandeln Sie Ihre Mitmenschen höflich und gehen Sie mit einem Lächeln auf andere zu.

Sicher wird Ihr Gastgeber in irgendeiner Form für Ihr leibliches Wohl sorgen. Verhalten Sie sich auch am Buffet rücksichtsvoll und glänzen Sie mit tadellosen Tischmanieren.

Beim Alkohol sollten Sie vorsichtig sein, damit aus dem Morgen nach dem Fest nicht der schlimmste des ganzen Jahres wird.

bitte

 

Bitte

Hier haben wir eines der Zauberwörter. Sein Partner heißt ‚Danke‘ und beide sind im höflichen Umgang ausgesprochen wichtig.

blickkontakt

 

Blickkontakt

Ein Blick sagt mehr als tausend Worte – wie wahr. Von verliebten Blicken bis zum bösen Blick aus dem Mittelalter, ist die Bandbreite groß.

Augenkontakt anbieten wird als offen und freundlich wahrgenommen, fehlt er ist man schnell in der Schublade ‚desinteressiert‘ oder , schlimmer, ‚unehrlich‘ gelandet.

Auf das Anstarren verzichten wir aber besser, sonst wird aus der Offenheit schnell Dominanz.