Abkuerzungen

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Abkürzungen

Im beruflichen Alltag findet man sie oft: Kürzel, die jeder in der Branche kennt, und die die Kommunikation erleichtern. Für Außenstehende kann das zum Problem werden. Wenn Sie also auf ratlose Blicke stoßen, erklären Sie besser, was hinter der Abkürzung verbirgt.

In der Korrespondenz erschweren Abkürzungen die Lesbarkeit des Texts. Gehen Sie also lieber sparsam mit den Kurzworten um, besonders, wenn Sie nicht wissen, ob die Bedeutung für den Empfänger klar ist.

 

Abstand

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Abstand

„Halten Sie bitte 1,5 Meter Abstand“, das lesen oder hören wir in diesen Tagen ununterbrochen. Dieser Sicherheitsabstand soll uns vor Ansteckung schützen, er schützt aber auch unsere Privatsphäre.

‚Abstand ist Anstand‘ ein geflügeltes Wort, das heute genauso wichtig ist wie früher. Wir alle haben einen Anspruch auf unseren persönlichen Bereich und wünschen uns, dass der auch respektiert wird. Etwa eine Armlänge reicht aus, um dem Gegenüber genügend Raum zu lassen. Mehr Nähe ist nur für Freunde und Familie erlaubt; und auch hier hat jeder Mensch so seine Bedürfnisse.

 

Achtsamkeit

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Achtsamkeit

Etwas bewusst wahrnehmen, so wird Achtsamkeit im Allgemeinen beschrieben. Wir achten genau auf die Dinge, die wir gerade tun und konzentrieren uns darauf.

Achtsamkeit stellt aber auch das Gegenüber in den Vordergrund. Ich bin aufmerksam, wie es den Menschen in meiner Umgebung geht: Braucht jemand eine helfende Hand, ein offenes Ohr oder ein paar freundliche Worte? Gehe ich achtsam mit den Alltagsdingen oder der Umwelt um? Alles Möglichkeiten mit denen Sie Ihre Achtsamkeit trainieren können.

 

Alter

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Alter

Alter vor Schönheit – kennen Sie diesen Ausspruch auch? Das Alter spielt im Job eigentlich keine Rolle, gehört aber mit zu den Rangfolgen und ist deshalb von Bedeutung.  In diesem Bereich gilt als Altersunterschied eine Generation, also etwa 25 Jahre. Der fünfzig Jahre alte Kollege ist also ranghöher als die zwanzigjährige Kollegin. Vielleicht passt das ja dann wieder mit der Schönheit und dem Alter.

 

Anklopfen

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Anklopfen

Muss man bei geschlossenen Türen anklopfen? Nicht immer. Öffentliche Räume, wie Wartezimmer, betreten Sie ohne Klopfzeichen. Auch im Großraumbüros ist das Anklopfen nicht nötig.

Andere geschlossene Bürotüren verlangen aber Diskretion. Warnen Sie also die Chefin oder den Kollegen mit einem Anklopfen vor. Auf ein ‚herein‘ müssen Sie nicht warten, Sie treten einen Augenblick nach dem akustischen Aufmerksamkeits-Signal einfach ein.

 

Anrede

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Anrede

Im direkten Kontakt sprechen Sie Kolleginnen und Kollegen mit ihrem Namen an. Das ist freundlich aufmerksam und persönlich. Sind Sie per Du wird der Vorname genannt, siezen Sie sich, heißt es Frau … oder Herr … und es kommt unter Umständen noch ein Titel dazu. Übrigens: Die Anrede fräulein ist schon seid mehr als fünfzig Jahren nicht mehr zeitgemäß.

 

Anzug
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Anzug

Für viele Menschen gehört der Anzug, wenigstens hin und wieder, zur Business-Garderobe. Frau und Mann sind damit bei vielen Gelegenheiten korrekt gekleidet. Achten Sie auf eine sehr gute Qualität und eine hervorragende Passform. Setzen Sie mit Accessoires modische Akzente, damit man sich an Sie erinnert.

 

Aufstehen
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Aufstehen

Zur Begrüßung steht der höfliche Mensch auf, und zwar in ganzer Größe. Wir begegnen uns auf Augenhöhe und zeigen so unseren Respekt. Nur mal kurz den Po von der Sitzfläche zu lösen, das Aufstehen also nur andeuten, sollte die Ausnahme bleiben. (Platzmangel, ungünstige Sitzposition).

 

Ausrede
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Ausrede

Ausreden haben ein schlechtes Image, zur Recht. Trotzdem haben wir sie wohl alle schon einmal benutzt; meist um aus einer unangenehmen Situation herauszukommen. Solange Sie niemanden damit verletzen, ist eine plausible und souverän vorgetragene Begründung, warum Sie eine Bitte ablehnen sicher in Ordnung. Bedenken Sie aber immer die Folgen, die entstehen können und lassen Sie sich nicht bei faulen Ausreden erwischen.