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Was Herr Knigge mit Netzwerken zu tun hat

Fünf No-Go‘s im Netzwerk – und wie es besser geht

Hier haben wir einmal aufgezeigt, was sich Herr Knigge wünschen würde, wenn er zu einem Netzwerk-Treffen eingeladen ist.

Freundliche Begrüßung durch den Gastgeber oder Veranstalter

Wer freut sich nicht über eine freundliche und wertschätzende Begrüßung durch den Veranstalter. Der hat ja schließlich eine Gastgeberfunktion und sollte sich möglichst gleich zu Beginn um seine Gäste kümmern. Sicher, das wird nicht immer gelingen, aber es gibt ja auch die Möglichkeit, diese Aufgabe an Netzwerk-Kollegen zu delegieren.

Gerade wenn man zu einem unbekannten Kreis dazukommt hilft es enorm, wenn man quasi an die Hand genommen wird und vielleicht auch gleich noch anderen Teilnehmern vorgestellt wird.

Herr Knigge hat selbstverständlich gegrüßt, als er den Raum betreten hat. Er hat abgewartet, ob ihm die Hand zur Begrüßung gereicht wurde und hat sich vorgestellt.

Informationen über den Ablauf der Veranstaltung

Die meisten Menschen schätzen es sehr, wenn sie wissen, was auf sie zu kommt. Oft gibt es ja auch die Möglichkeit, sich selbst mit einem kleinen Elevator-Pitch vorzustellen, da ist es ganz hilfreich zu erfahren wann man ‚dran‘ ist und vielleicht auch, wie ausführlich es sein darf.

Herr Knigge hat sich übrigens vorher über den Ablauf informiert und genügend Visitenkarten eingesteckt.

Offenheit der anderen Teilnehmer

Kennen Sie das auch? Sie gehen froh gestimmt auf eine Netzwerk-Veranstaltung, hoffen interessante Menschen zu treffen und neue Impulse zu bekommen. Dort angekommen müssen Sie aber feststellen, dass sich niemand für Sie interessiert. Sie versuchen Blickkontakt zu anderen aufzubauen – Fehlanzeige. Sie fragen, ob Sie sich dazu stellen können – und werden ignoriert. Sie bieten Ihre Hilfe an – und niemand reagiert.

Okay, das ist ein ziemlich düsteres Szenario, aber teilweise haben Sie solche Verhaltensweisen bestimmt schon erlebt.

Auf einer Netzwerkveranstaltung haben wir alle die Aufgabe, offen und interessiert auf andere zuzugehen. Wir sind mitverantwortlich für das Gelingen des Treffens. Gehen Sie also bewusst auf Menschen zu, die offensichtlich neu in der Runde sind und integrieren Sie sie ins Gespräch.

Herr Knigge entpuppt sich als angenehmer Gesprächspartner. Er gibt keine ungefragten Ratschläge, will nichts verkaufen und ist auch kein Besserwisser.

Freude am Austausch und Spaß an Neuigkeiten

Netzwerken bedeutet sich auszutauschen. Es besteht aus Geben und Nehmen. Testen Sie also bitte nicht die neuesten Verhörmethoden – geben Sie auch von sich etwas preis. Wir teilen unsere Erfahrungen miteinander und bieten vielleicht unsere Unterstützung an. Das Einfordern von Gefälligkeiten dagegen sollte ein Tabu sein

Mir gefällt besonders die Möglichkeit, Verbindungen herzustellen. Damit helfe ich, Kontakte zu knüpfen, steigere aber auch meinen Bekanntheitsgrad. Eine typische Win-Win-Situation.

Herr Knigge hat sich auf dieses Treffen vorbereitet und hat auch an paar spannende Geschichten mitgebracht.

Dialog im Gespräch

Manche Menschen gefallen sich in der Rolle des Alleinunterhalters. Sie reden ohne Punkt und Komma und bemerken nicht einmal die zahlreichen Versuche ihrer Gesprächspartner ihre Meinung zu sagen.

Andere zutexten ist also tabu. Jeder hat das Recht auf die gleiche Redezeit, so entsteht dann auch ein Dialog auf Augenhöhe. Wenn das Gespräch mal stockt helfen offene Fragen weiter. Überhaupt, was wäre Netzwerken ohne Smalltalk?

Herr Knigge ist Smalltalk-Profi, dadurch sorgt er schon für eine angenehme Atmosphäre

Geht’s Online leichter? 

‚Netzwerken ohne Bauchweh und Angstschweiß‘ das habe ich neulich über die sozialen Netzwerke gelesen.

An dieser Äußerung ist schon was dran, denn die Kontaktaufnahme ist viel einfacher Es reicht ja eine kurze Anfrage und oft ist man dann schon verbunden.

Sie agieren im ‚Online-Modus‘ anders als in Präsenz-Netzwerken.

Sie bestimmen über Ihr Profil, welchen Eindruck Sie machen. Sie haben die Chance in Ruhe und mit viel Überlegung Ihre Geschichte zu erzählen. Sie entscheiden sich für ein bestimmtes Foto und Sie variieren je nach Plattform auch Ihren Umgangston. In einigen Netzwerken haben Sie die Möglichkeit, den beruflichen Werdegang, Ihre Hobbys und Interessensgebiete zu kommunizieren ohne dass Sie danach gefragt werden.

Im zweiten Schritt wirken Sie natürlich über Ihre Äußerungen. Was posten Sie, was teilen Sie (bitte immer mit Quellenangabe), wie wertschätzend kommentieren Sie. Sie werden das alles mit Verstand und Gefühl tun.

Eines haben alle Netzwerke gemeinsam: Sie brauchen Pflege und Aufmerksamkeit. Das ist im Freundes- und Kollegenkreis genauso wie bei Facebook, Instagram oder Xing.

Wo investieren Sie die meiste Zeit und welche Netzwerk-Tipps haben Sie für mich?

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