DAS SIND WIR

Der berufliche Werdegang Marlies Smits

 

  • 1999 – heute  allgemeine Trainerausbildung bei unterschiedlichen Weiterbildungsinstituten unter anderem Institut für Weiterbildung an der HWP, TÜV Nord Akademie, KTM-Seminar und Management, pro economy, Training nach Maß …,
  • Fortbildungen für Körpersprache, Stimm-Training, NLP, Status-Signalen Telefonverhalten unter anderem an der HWP in Hamburg
  • 2006  Ausbildung zur Farb-Stil und Imageberaterin bei Beatrix Lied  Beauty is Life
  • 2007  Buchautorin ‚Der Gentleman-Knigge‘
  • 2009  Zertifizierung für das Persolog Persönlichkeits-Modell DISG
  • 2010  Mitglied im Forum Werteorientierung in der Weiterbildung
  • 2011 Teilnahme an einem Projekt in Lauenburg: ‚Mut zu mehr‘  Fachkräfte – Entwicklung durch Qualifizierung mit Seminaren zur Psychologie des Überzeugens, Motivation, Zeitmanagement, Metaplan-Techniken, Englisch per Mail und Telefon, Elevator-Pitch …
  • Diverse Interviews zu Kniggeregeln im Rundfunk (Alsterradio, NDR 2, NDR Welle Nord)

Benehmensberatung – Eine Entstehungsgeschichte

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Es war im Sommer 1998, wir waren im Urlaub auf der schönen Insel Rügen. Es war ein Regentag, den wir gemütlich vor dem Fernseher verbracht haben; und dann kam ein Bericht über zwei Trainerinnen, die Menschen in Sachen ‚Gutes Benehmen‘ schulten. Schon während der Sendung dachte ich: ‘Toll, das will ich auch‘. Es dauert aber dann doch fast noch ein Jahr bis aus diesem ersten Impuls die ‚Benehmensberatung‘ wurde. Davor lagen Zweifel und Euphorie gepaart mit intensivem Lernen und der Themen-Recherche. Das natürlich alles neben dem beruflichen Alltag und der Organisation eines anspruchsvollen Vierpersonen-Haushalts.

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Mein erster Auftraggeber war dann die VHS-Großhansdorf. Unter dem Titel ‚Benimm ist in!‘ gab es einen Kurs mit fünf Einheiten und einer ziemlich aufgeregten Trainerin. Überraschenderweise stieß das Thema auf große Resonanz und sogar das NDR-Fernsehen sendete einen kleinen Beitrag darüber im Schleswig-Holstein Magazin. Der Anfang war gemacht.

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Wenn ich erzähle, dass ich Expertin für Kniggeregeln bin, denken meine Gesprächspartner oft an steife und antiquierte Regeln. Mein Motto lautet aber: Statt steifer Etikette ein Software-Update für das tägliche Miteinander.

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Die meisten unserer Gesprächspartner finden das Thema spannend und notwendig – schließlich kennt man viele andere, die Mängel bei den Umgangsformen haben… Über eigene Defizite wird in diesem Zusammenhang allerdings selten nachgedacht. Irgendwie glauben die meisten Menschen, dass nur andere auf diesem Gebiet Nachholbedarf haben. Warum eigentlich? Dass jeder Computer in regelmäßigen Abständen ein Update benötigt verstehen alle sofort – dass es bei den Kniggeregeln genauso ist …?

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Meine Kunden sind von Beginn an Unternehmen, überwiegend aus dem Mittelstand, aber auch Vereine und Verbände gehören dazu. Seit vielen Jahren buchen etliche Firmen, für ihre Azubis in der Einführungswoche einen Seminartag bei mir, um den Berufsanfängern den Start zu erleichtern und an die Anpassung an die Unternehmenskultur zu fördern. Grüßen und Begrüßen, Umgang mit Kunden, Kollegen und Vorgesetzten, Dresscodes und Kommunikation per Mail und Telefon sind einige der Punkte, die in diesen Workshops zur Sprache kommen.

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Um auch Privatpersonen die Möglichkeit zu geben, von meinem Know How zu profitieren, bieten wir auch Online-Seminare an. So gibt es die ‚21 Tage für mehr Präsenz‘. Ein zurzeit kostenloses Angebot, bei dem die Teilnehmer nach ihrer Anmeldung drei Wochen lang täglich einen Impuls per Mail erhalten. Es geht darum, die persönliche Ausstrahlung zu verbessern und so sympathischer, souveräner und selbstsicherer ‚aufzutreten‘.

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Das nächste Projekt richtet sich unter dem TitelKnigge-Kurs-Online an Berufsstarter. Genau das Richtige für Menschen, die erkannt haben, wie wichtig die ‘Social Skills’ sind und die Stolpersteine im Berufsleben gleich zu Anfang aus dem Weg räumen möchten. Diesem Selbstlernkurs werden noch einige andere zu unterschiedlichen Themen folgen.

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Von Anfang an unterstützt mich mein Mann tatkräftig in unserem Unternehmen. Ohne sein Engagement wären wir heute nicht da, wo wir sind. Im Normalfall referiere ich vor meinen Teilnehmern und mein Mann ist zuständig für das BackOffice. Er erstellt die Schulungsunterlagen, Präsentationen und die Teilnehmerbescheinigungen, kümmert sich um Homepages, die technische Seite des Online-Angebots und die Auftritte bei Xing, Facebook und Co. Bei größeren Gruppen steht er mir als Co-Trainer zur Seite – und manchmal geht er auch (gern und voller Freude) nur als schlechtes Beispiel mit.

Claudia Gärtner im Gespräch mit Marlies Smits

Claudia Gärtner hat mit Marlies Smits

ein 20-minütiges Interview geführt,

in dem viel über die Benehmensberatung zu erfahren ist.

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Hier ist der Link dorthin

2 Comments
  • Britta Küper
    Posted at 10:59h, 04 Februar Antworten

    Sehr geehrte Frau Smits,
    vielen Dank für Ihre tollen Anregungen.
    Seit mehr als zwei Jahren bin ich in verschiedenen Positionen mit der Integration der Geflüchteten beschäftigt, und erlebe dabei immer wieder Hemmungen, Unsicherheiten und Scheu, aufeinander zu zu gehen. Auf beiden Seiten! Zumindest auf der Seite der Deutschen könnte ich mir vorstellen, ähnlich Ihres Beitrags über die Ess-/Tischkultur in China, hier einiges abzubauen. Das betrifft ja jetzt zunehmend die Praktikanten und Azubis in Betrieben, aber auch im alltäglichen Umgang im Bus, Geschäften, …. Und da denke ich gar nicht mal soweit wie Kopftuch oder nicht…..
    Das wäre toll und sicher hilfreich, hier den Ausbildern, Kollegen und normalen Menschen (auch mir) etwas Hilfestellung zu geben.
    Viele sonnige Wintergrüße
    Britta Küper

    • Marlies und Gerhard Smits
      Posted at 11:19h, 04 Februar Antworten

      Guten Tag, Frau Küper,

      vielen Dank für Ihre Anregungen. Im Grunde geht es ja immer um Respekt und Wertschätzung, auch und gerade für fremde Kulturen. Mit meinen Workshops, bei Vorträgen und nicht zuletzt auf meinem Blog finden sich diese Themen immer wieder.
      Viele Grüße
      Marlies Smits

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